So richtest du dein Event mit Konfetti Camera ein
Von Henrick F., Gründer von Konfetti Camera
Ein Konfetti-Camera-Event ist in etwa fünf Minuten eingerichtet. Diese Anleitung geht jede Entscheidung in der Reihenfolge durch, in der sie dir begegnet, und kommt dann zu dem Teil, der entscheidet, wie voll dein Album am Ende ist: den QR-Code dorthin zu bringen, wo jeder Gast ihn sieht.

1. Starte das Event: Typ, Name, Datum
Auf dem iPhone öffnest du die Konfetti-App und tippst auf Erstellen. Von Android oder vom Computer aus macht konfetticamera.app dasselbe im Browser. Wähl den Event-Typ, gib dem Event einen Namen, den deine Gäste sofort erkennen („Sofia & Marco" schlägt „Hochzeit 2026"), und leg die Daten fest. Fotografieren geht ab Eventbeginn, wer früher beitritt, verpasst also nichts.

2. Wähl, wann die Fotos entwickelt werden
Danach fragt der Assistent, wann die Fotos entwickelt werden: während des Events, wenn es endet, oder ein paar Stunden danach. Bei verzögerter Entwicklung bleibt jedes Foto bis zu diesem Moment versiegelt, auch für dich, und dann taucht der ganze Tag auf einmal auf. Egal was du wählst, sag es deinen Gästen („das Album öffnet sich morgen beim Brunch" gibt der Hochzeit einen zweiten Akt).

3. Wähl deine Kamera
Alle Gäste fotografieren mit der Kamera, die du hier auswählst: Original, Vintage oder Schwarzweiß. Eine Kamera fürs ganze Event heißt, das Album kommt wie eine einzige Filmrolle zurück. Die Wahl ist fix, sobald du das Event erstellst, aber die App behält von jedem Foto auch das unbearbeitete Original, du kannst sie also später herunterladen und selbst bearbeiten.

4. Gestalte die Event-Karte
Als Nächstes gestaltest du die Event-Karte, das Cover, auf dem deine Gäste nach dem Scannen landen. Mach sie auf den ersten Blick zu eurer: ein Verlobungsfoto, die Location, euer Monogramm. Ein Gast, der die Karte vom Teller nimmt und eure Gesichter sieht, weiß, dass er richtig gescannt hat.

5. Wähl den Aufdruck auf den Fotos
Dann entscheidest du, was in die Ecke jedes Fotos gedruckt wird: Eventname und Datum, nur eins von beiden, oder nichts. Bei einer Hochzeit gehört der Aufdruck mit Name und Datum zum Charme, derselbe Eckabdruck, den die Einwegkameras von damals hatten.

6. Gäste, Fotos pro Person und wer das Album sieht
Der letzte Screen legt die Zahlen fest. Die Kapazität zählt Telefone, nicht Einladungen: ein Paar, bei dem beide fotografieren wollen, belegt zwei Plätze, genau wie jeder Teenager am Familientisch. Jedes Event startet gratis mit Platz für 5 Gäste; bezahlte Stufen reichen von 10 bis 1.000, einmal bezahlt für dieses Event, ohne Abo. Nimm die Stufe über deiner erwarteten Gästezahl; wächst die Feier trotzdem darüber hinaus, meldet sich Konfetti, wenn es eng wird, und du erhöhst das Limit sofort.

Die Fotos pro Gast funktionieren wie die Einwegkameras, die in den Neunzigern auf Hochzeitstischen lagen: eine feste Anzahl sorgt dafür, dass Gäste ein Foto komponieren, statt vierzig vom selben Toast zu machen. Für eine Hochzeit passen 25 bis 36 pro Gast gut; für Geburtstag oder Abendessen halten 10 bis 20 das Album kompakt. Ein Unlimited-Upgrade gibt es, wenn du alles willst.
Derselbe Screen fragt, wer das entwickelte Album sieht: alle, oder nur du als Gastgeber. Die eigenen Fotos behält jeder Gast in jedem Fall. Eine separate Einstellung regelt, ob Gäste die Originale in voller Auflösung speichern können oder nur durchs Album blättern.
Auf Erstellen tippen, fertig. QR-Code und Einladungslink existieren ab diesem Moment, du kannst also Wochen vorher alles vorbereiten und in Ruhe drucken.
Was passiert, wenn ein Gast scannt
Nichts zu installieren, kein Konto anzulegen. Auf dem iPhone öffnet sich die Kamera als App Clip, ein kleines Stück der App, das in Sekunden erscheint. Auf Android und allem anderen läuft die Kamera im Browser. So oder so besteht der ganze Job des Gastes aus Scannen und Fotografieren.

Schwaches Netz stoppt niemanden. Gäste fotografieren offline weiter und die Fotos laden sich hoch, sobald die Verbindung zurück ist, was in Steinkirchen und Gartenlocations zählt, wo die Balken verschwinden. Die komplette Mechanik steht in unserem Guide zum Fotos teilen per QR-Code.
Die Gästeseite läuft außerdem auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Japanisch, jeder Gast in seiner Sprache, auf einer zweisprachigen Hochzeit braucht also niemand eine Erklärung vom Sitznachbarn.
So kommt der Code vor die Augen deiner Gäste
Ein gedruckter Code füllt Alben; einer, der auf deinem Telefon bleibt, nicht. Das Drucken selbst dauert Minuten: in der App auf Einladen tippen, dann Als PDF speichern, und das Share-Sheet hat Drucken gleich dabei; Bild speichern gibt dir ein PNG, falls du den Code lieber in dein eigenes Kartendesign setzt. Jetzt kommt, wo der Code auf einer Hochzeit hingehört, damit niemand ihn verpasst.

Eine Karte an jedem Platz. Druck kleine Karten und leg auf jeden Teller eine. Gäste finden sie beim Hinsetzen, vor dem ersten Gang, und fotografieren den ganzen Abend, statt sich beim Dessert an das Album zu erinnern. Diese Platzierung schlägt jede andere, weil ein Gast stundenlang neben dieser Karte sitzt.

Ein größerer Druck bei der Zeremonie. Die Hochzeit beginnt nicht erst beim Empfang. Ein größerer Code am Eingang der Kirche oder des Zeremonieorts erwischt Gäste in der ruhigsten Wartezeit des Tages, mit dem Telefon schon in der Hand. Verteilt die Kirche Programmhefte, frag nach einer Ecke der Seite für deinen Code. Der Konfettiregen und der Auszug sind Fotos, die sich nicht wiederholen lassen.

Der Einladungslink, vorab verschickt. Lass deine Hochzeitsplanung, oder wen auch immer mit der Gästeliste, den Link ein bis zwei Tage vorher an alle schicken. Wer früh beitritt, ist beim Start schon im Album, das Telefon bereit für den ersten spontanen Moment, statt auf eine Karte zu schielen, während er passiert.
Die Toilettentüren. Druck zwei Codes mehr und kleb sie an die Toilettentüren. Jeder Gast kommt mindestens einmal vorbei, meist sowieso mit Blick aufs Telefon. Klingt unglamourös und funktioniert.
Zwischen Tellern, Zeremonie, Posteingang und Toilettentür gibt es keinen Punkt des Tages, an dem ein Gast den Code nicht gesehen hat. Genau das ist das Ziel. Du willst keinen einzigen Schnappschuss verpassen.
Dein Zeitplan
- Zwei Wochen vorher: den ganzen Assistenten durchgehen: Typ und Daten, Entwicklung, Kamera, Event-Karte, Aufdruck, Gäste und Fotos.
- Eine Woche vorher: Platzkarten und Zeremonie-Schild drucken und mit Planung oder Moderation den einen Satz absprechen, der laut gesagt wird.
- Ein bis zwei Tage vorher: die Planung schickt den Einladungslink an die Gästeliste. Scanne selbst eine gedruckte Karte und prüf, dass dein Event aufgeht.
- Am Tag selbst: mach die ersten Fotos selbst (die leere Location, die Torte vor dem Anschnitt), damit frühe Scanner nicht in einem leeren Album landen. Dann ein Satz ins Mikrofon: „auf eurem Tisch liegt ein Code, scannt ihn und legt los."
- Danach: das Album entwickelt sich in dem Moment, den du gewählt hast, und alle sehen den Tag von jedem Tisch gleichzeitig.

Mehr Wege, Bilder einzusammeln, auch die, die Gäste schon mit der eigenen Kamera gemacht haben, stehen in unserem großen Guide zum Einsammeln von Hochzeitsfotos von Gästen.
Dein Event ist in fünf Minuten eingerichtet und startet gratis. Sieh dir die Preise an und probier Konfetti Camera aus auf konfetticamera.app.
Häufige Fragen
- Müssen meine Gäste eine App herunterladen?
- Nein. Ein Gast richtet die Handykamera auf deinen QR-Code und sofort öffnet sich eine Kamera: als App Clip auf dem iPhone, im Browser auf Android und allem anderen. Kein Konto, kein Link zum Abtippen. Scannen und fotografieren, das ist alles.
- Wie viele Gäste sollte ich auswählen?
- Zähl Telefone, nicht Einladungen. Ein Paar, bei dem beide fotografieren, belegt zwei Plätze, genau wie jeder Teenager mit Handy. Events starten gratis mit Platz für 5 Gäste, bezahlte Stufen reichen bis 1.000. Hast du zu knapp geschätzt, meldet sich Konfetti, wenn das Event sich füllt, und du erhöhst das Limit, bevor jemand vor einem vollen Event steht.
- Wann sollte ich das Event erstellen?
- Etwa zwei Wochen vorher passt gut. QR-Code und Einladungslink existieren ab dem Moment, in dem du das Event erstellst. Das lässt Zeit, Platzkarten und Schilder zu drucken, die Planung zu briefen und den Link vorab zu verschicken. Wer früh scannt, ist beim Start schon dabei.
- Was passiert, wenn mehr Gäste kommen als geplant?
- Du bekommst eine Benachrichtigung, wenn es eng wird, und kannst das Limit sofort in der App oder im Browser erhöhen. Upgrades sind ein Einmalkauf nur für dieses Event, eine größere Feier wird also nie zum Abo.